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NomenklaturEinklappen
wissenschaftl. Name: Ranitomeya biolat (MORALES, 1992)

Etymologie:
Das "biolat" ist ein sname und bezieht sich auf eine Einrichtung des Smithsonian Institut (Waschington D.C., U.S.A.) mit dem Namen "Programa de Diversidad Biológica para América Latina -(BIOLAT)". Diese unterstützt und fördert wissenschaftliche Untersuchungen in südamerikanischen Nationalparks durch einheimische Wissenschaftler.


Synonyme:
Ranitomeya biolat (GRANT, FROST, CALDWELL, GAGLIARDO, HADDAD, KOK, MEANS, NOONAN, SCHARGEL & WHEELER, 2006)
Dendrobates biolat (MORALES, 1992)
sensu FROST, 2006

englischer Name: Biolat Poison Frog
deutscher Name: Biolat - Baumsteiger
SystematikEinklappen
Klassifizierung:
Amphibia->Anura->Dendrobatoidea->Dendrobatidae->Dendrobatinae->Ranitomeya->Ranitomeya biolat (MORALES, 1992)

BedrohungsstatusEinklappen
In der Roten Liste (IUCN, 2006) aufgrund des großen Verbreitungsgebietes und der angenommenen stabilen Population als wenig gefährdet eingestuft (LC = Least Concern).

Laut CITES (2006) bisher nicht offiziell ausgeführt und gehandelt.

Anhang II des WA. Anhang B der EU-ArtSchVO(EG). Meldepflichtig nach BArtSchVO.

BeschreibungEinklappen
Größe
Kleine Dendrobatiden-Art mit einer von 15 - 17 mm (MORALES, 1992).

Körpermerkmale:
Haut auf dem glatt bis schwach granuliert. Grundfarbe schwarz. Auf dem Dorsum mit drei Längsstreifen: zwei und ein . Der Medianstreifen verläuft vom Ende des Rückens oberhalb der bis zur Spitze der Schnauze und verbindet sich dort mit dem . Die Dorsolateralstreifen erreichen die Kopfspitze nicht sondern enden kurz vor den Augen. Im Unterschied zum ähnlich gefärbten R. lamasi verbinden sich Medianstreifen und Dorsolateralbänder auf dem Kopf kreuzförmig. Diese Kreuzform ist typisch für R. biolat. Der Labialstreifen verläuft bis zum Oberarmansatz und geht dort in einen entlang der Flanke über. Die Gliedmaßen zeigen auf schwarzem Grund ein blaues Netzmuster. Am Arm- und Schenkelansatz finden sich hellere Signalflecken. Der Bauch zeigt, wie bei R. lamasi und R. vanzolinii, gelbe Zeichnungsmuster auf dem sonst blauschwarz genetzten Grund. Die gelbe Kehle ist meist von diesem gelben Bauchfleck durch ein blau gefärbtes Band getrennt (typisches Zeichnungsmuster der Vanzolinii-Gruppe). Kopfbreite schmaler als Körperbreite. Keine Maxillar-Zähne vorhanden. Schnauze von betrachtet gerundet, von gestutzt. gestreckt. vertikal. Augenbrauenbreite etwa 2/3 des -Abstandes. Augendurchmesser etwas größer als der Augen-Nasenloch-Abstand. rund, mit Haut bedeckt, sichtbar von 7 – 13:00 (gedacht als Uhr) und etwas mehr als halb so groß wie Länge des Auge. Erster Finger kürzer als Finger Zwei. Fingerscheiben an allen Fingern außer Finger 1 verbreitert (ca. 1,8 mal so breit wie Base). Keine Schwimmhäute oder Hautsäume an den Fingern.: 1 < 2 < 4 < 3. Großer runder äußerer vorhanden. Innerer Metatarsaltuberkel oval, mit ca. ½ Größe des äußeren Tarsaltuberkels aber gut sichtbar. Etwa so groß wie der erste des 1. Fingers. 1-2 runde Subartikulartuberkel (1 an Finger eins und zwei, 2 an Finger drei und vier). Fuß ebenfalls ohne Schwimmhäute. Zehenformel: 1 < 2 < 5 < 3 < 4. Äußerer Metatarsaltuberkel klein und länglich oval. Innerer Metatarsaltuberkel etwa gleich groß und rundlich. 1-3 runde Subartikulartuberkel (1 an den Zehen eins und zwei, 2 an den Zehen drei und fünf, 3 an Zeh vier). Zehen ohne Schwimmhäute oder Hautsäume. Männchen zeigen etwas breitere Fingerscheiben als Weibchen. Kein er in Bezug auf die Körpergröße feststellbar (alle Angaben nach MORALES, 1992).


Abb.: Dorsal- und Ventralansicht Ranitomeya biolat
© 2010 Jason Brown
Dorsal- und Ventralbild vergleichen:



Variation:
Laut MORALES (1992) zeigt die Art nur wenig Variation in Farbe und Zeichnungsmuster.


Alter:
Nicht bekannt vermutlich wie andere Arten der Vanzolinii-Klade 5-6 Jahre.


Gelege und LarvenEinklappen
Verhalten (Ethologie)Einklappen
LebensraumEinklappen
Typenfundort der Erstbeschreibung
"Pakitza, 11°56´S, 71°18´W, 340 m Höhe, Biosphärenreservat Manu, Provincia de Tahuamanu, Madre de Dios, Perú" (MORALES, 1992)


Verbreitung:

Peru, Provinz Madre de Dios, in Lagen um 300m Höhe



Abb.: Verbreitungsgebiet Ranitomeya biolat
© 2008 Thorsten Mahn (682)
Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0
Biotop:

Abb.: Regenwald Peru, Lebensraum von R. biolat




Haltung im TerrariumEinklappen
Terrarium/Einrichtung:
Regenwaldterrarim ab 40x40x40 cm
Beregnungsanlage und Nebler emppfohlen
Das Becken sollte mit möglichst mehreren Bromelien bepflanzt sein, um verschiedene Wasserstellen für die Quappen zur Verfügung zu stellen.


Temperaturen:
Tags 25-27 °C, Nachtabsenkung um 4-5 °C
Jahrestemperaturschwankung minimal (1-2 °C)


Luftfeuchte:
70-80%, zur mittagszeit bis 70%, morgens und abends 100% (Nebel)


Ernährung:
Übliche kleine und mittlere Futtertiere
Drosophila, Mikro-Heimchen (auch etwas größere), Springschwänze, Wiesenplankton


Varianten in Terrarienhaltung:
Holotyp
Tambopata
Daten errechnet aus von Nutzern gemeldeten Fröschen (Home->Meine Frösche) und den aktuellen Inseraten.
stand 27.03.2017 17:52 Uhr
ReferenzenEinklappen
CITES (2005): Convention on International Trade of Endangered Species of Wild Fauna and Flora.
XXOnlineversion: 11.08.05. Electronic Database accessible at http://www.cites.org/index.html
FROST, D.R. (2007): Amphibian Species of the World: an Online Reference. Version 5.0 (1.02.2007).
XXElectronic Database accessible at http://research.amnh.org/herpetology/amphibia/index.php
XX Am.Mus.Nat.Hist. New York, USA.
IUCN, Conservation International, and NatureServe. (2009): Global Amphibian Assessment.
XXwww.globalamphibians.org. Downloaded on 15 October 2004.
Zitierung:Einklappen
OSTROWSKI, T. & T. MAHN (2017): Artbeschreibung Ranitomeya biolat.
- Dendrobase.de - Eine Online-Datenbank der Familie Dendrobatidae (Anura).
http://www.dendrobase.de/html/D_ranitomeya_biolat.html; Stand: März 2017
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<a href="http://www.dendrobase.de/html/D_ranitomeya_biolat.html" target="_new">Ranitomeya biolat (DendroBase.de)</a>
FotosEinklappen

Ranitomeya biolat
© 2009 Jason Brown



Ranitomeya biolat
© 2009 Jason Brown



Ranitomeya biolat
© 2009 Jason Brown



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